Kleine Historie

Botanisches Museum der Universität Mainz – Herbarium MJG

1964 Gründung durch Dr. U. Hecker, damaliger Kustos des Botanischen Gartens, als Vergleichssammlung und Referenzsammlung für den Botanischen Garten. Den Grundstock der Sammlung bildete der Pflanzenbestand des botanischen Gartens sowie das Privatherbar von Dr. Hecker.

1969 beginnt Dr. Hecker mit dem Aufbau eines Moos- und Flechtenherbars.

Seit 1974 wird das MJG im Index Herbariorum geführt.

1974 bis 1978 werden insgesamt 4424 Belege (überwiegend aus Deutschland, die von W. Troll gesammlet wurden) in das Herbar integriert.

1996 kommen 3500 Belege aus Kolumbien, Ecuador, Costa Rica (Páramo Vegetation), die von Prof. H. Weber gesammelt wurden, hinzu.Eine umfangreiche Pilzsammlung aus Rheinland-Pfalz von Dr. G. Hausner mit ca. 1800 Aufsammlungen wird angelegt.

2012 wird eine Sammlung von ca. 200 Belegen parasitischer Pilze von K. Brellochs in die Sammlung integriert. Es wird damit begonnen eine umfangreiche Dokumentation der Flora des Gargano (Italien) mit 7000 Belegen, die überwiegend von Dr. W. Licht gesammelt und komplett von ihm bearbeitet wurden, in das Herbarium zu integrieren.

12.12.2012: Umzug in neue Räume in den 2. Stock im Bentzelweg 9 b.